Mittwoch, 9. Januar 2013

doch eine art "jahresrückblick" :-)

Ich bin ja nicht so der Typ für Jahresrückblicke. Aber der Post von Serendipity hat mir doch sehr gefallen und ich muss da einfach auch einen aufschalten :-).
 
1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Hm, schwer zu beurteilen. Anfangs bestimmt höchstens eine 3, was auch ein wenig anhielt. Eigentlich seit Ende November / Dezember eher wieder eine 7.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Konstant :-)!

3. Haare länger oder kürzer?
Meine Schwester hat sie mal sehr gekürzt, bestimmt 5 Zentimeter (jep, fällt auf :-)). Aber eigentlich immer ein wenig gleich lang, fast beim Steissbein...

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Klarsichtig :-). Trage endlich wieder Kontaktlinsen!

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr :-)...

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besseren. Könnte im Moment so gut weiterlaufen!

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Anfangs Jahres sehr sparsam, seit Oktober eher wieder nachgelassen. Summa Summarum (schreibt man das überhaupt so :-)?) ausgeglichen wie letztes Jahr. Obwohl... doch mehr ausgegeben, Baby Blue sein Dank *g*!

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Gewonnen? Zählt da auch Zeit und Erkenntnisse sowie Erfahrungen mit Familie und lieben Menschen im Umfeld? Dann sehr viel gewonnen.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr!

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Schnupfen um den Geburtstag rum, danach lange nichts bis Spitaleinweisung Mitte November wegen meines Bandscheibenvorfalls.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Banscheibenvorfall! Definitiv! Wünsche ich nicht einmal meinem ärgsten Feind. Es braucht viel, bis bei mir Tränen laufen. In der betreffenden Woche ronnen sie nur noch.

12. Der hirnrissigste Plan?
Baby Blue kaufen :-). Und Jassen lernen und Freude daran haben *prust*.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Hm... ich bin da ja eher gewissenhaft und vorsichtig... Oha, kommt mir doch etwas in den Sinn... Geocatchen :-).

14. Die teuerste Anschaffung?
Baby Blue...

15. Das leckerste Essen?
Weihnachtsessen. War seeeehr bombastisch!

16. Das beeindruckendste Buch?
"Die Totengräberin" von Sabine Thiesler.

17. Der ergreifendste Film?
Och.... weiss nicht.

18. Die beste CD?
Above & Beyond (House, Dance,...)

19. Das schönste Konzert?

Orchester letzten Sonntag.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Pupa und Laura (natürlich auch Family und Viecher)!

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Pupa und Laura :-)!

22. Zum ersten Mal getan?
Jassen und sich von einem Audi überzeugen lassen :-).

23. Nach langer Zeit wieder getan?
mit leben begonnen...

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Bandscheibenvorfall. Stress mit Kolleginnen. Schlechte Zeit bis nach Mitte des Jahres. Dieses ständige Auf und Ab. Diagnose im Allgemeinen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Bruder und Vater in Sachen Audikauf :-).

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Nichts Materielles. Ich denke in Sachen öffnen gegenüber Laura, Zeit mit Pupa. Einfach wieder ich sein bei gewissen Menschen.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Laura und Pupa mit ihrer Zeit. Meine Familie mit ihrer Unterstützung. Der Blog als Seelenklempner. Das Auto mit der Freude. Das eigene Ich, welches seit Dezember wieder sehr stark aktiv ist. Ich fühle mich meinem Ich sehr nahe. Folgt bestimmt noch ein Eintrag dazu. Im Moment geniesse ich es einfach. Aber das grösste Geschenk mache ich mir Tag für Tag, indem ich weiterkämpfe und ich bleibe. Trotz allem immer wieder das Positive im Leben suche. Ich bin und bleibe. Lache. Anstecke. Witzle. Zuhöre.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Ah, mit zambrottagirlie in einem Team. Wird bestimmt lustig, das freut mich jetzt aber!"

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
"Ti amo per quello CHI sei e per COME sei. Non dimenticartelo mai."

30. Deine Wörter des Jahres?
"Läck Bobby", "Voll!" und "Lappi"...

31. Dein Unwort des Jahres?
Borderline.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Zu viele ;-)! 

Dienstag, 8. Januar 2013

jemand bringt zambrottagirlie...

... zum Grübeln, Grübeln, Grübeln. Diesmal möchte ich es nicht wirklich lange hinausschieben. Es ist einfach etwas, das mich doch beschäftigt. Und ich weiss einfach nicht, wie es sehen.
 
Freundschaftlich sagt der Kritiker. Es ist alles nur einfach nett gemeint.
 
Vielleicht doch intensiver, sagt der andere Teil in mir.
 
Etwas zwischendrin gibt es nicht. Denn der Kritiker macht dies mit der "Freundschaft". Er war vor ein paar Wochen schon viel härter. Aber Berührungen kommen nicht von jemanden, der einen eigentlich abstossend findet. Egal, wie höflich man ist.
 
Ich berühre auch keine Person, die ich nicht mag.
 
Ich weiss nicht, wo anfangen.
 
Und wo aufhören mit Erzählungen.
 
Fakt ist: ich bin häufiger nervös. Habe kaum Appetit. Und finde keinen Schlaf. Grüble definitiv zu viel und bin nicht verknallt. Aber stark verunsichert. Und weiss nicht, wie ich mich da als Frau verhalten soll. Welche Zeichen soll man senden für welchen weiteren gewünschten Schritt des Mannes? Und was will ich überhaupt? Sprich, was sollte ich nicht senden, wenn ich doch nicht mehr möchte. Oder ist da doch etwas? Und warum steht der Selbsthass immer bereit und macht alles kaputt? Warum denkt der sich immer, dass mich niemand attraktiv findet und ich mal ehrlich in den Spiegel schauen und mir einfach jegliche Gedanken in Sachen Mann aus dem Kopf schlagen soll?
 
Hach.... wuäch...
 
Ich kann nichts dafür. Ich bin keine Flirtmeisterin und war nie in der Situation, dass ich einem Mann irgendwie hätte Zeichen senden sollen. Ich dachte mir bis jetzt immer, dass dies automatisch kommt, sprich: die Männer denken sich eh, was sie wollen und gehen auf die Vollen :).

Klar, es gab bei mir auch schon ein paar wenige Kollegen und auch jetzt noch männliche Bekannte und Familie im Umfeld. Aber niemals mit solchen Aktionen. Und ich denke mir immer wieder automatich: "Ekelt sich der Typ überhaupt nicht?". Wer meine Glaubenssätze kennt, weiss, wie ich darauf komme. Ich gehe ja grundlegend davon aus, dass Menschen sich davor ekeln, mich berühren zu müssen bzw. sich ebenso davor ekeln, wenn ich sie berühre.

Aber dem scheint das egal zu sein.

Gestern... - äh, bereits vorgestern, war Sonntag :-) - half ich mit ein paar Mitarbeitern bei einem Apéro aus. Es war eigentlich eine echt gute Übung, ich bin ja nicht wirklich gern unter vielen Leuten. Es geht zwar, wenn ich mich dann ein wenig daran gewöhnt habe, aber der Gedanke daran ist nicht gerade der Beste. Aber der Tag hatte schon nur etwas Gutes an sich, dass ich einen männlichen Mitarbeiter (der hübsche Herr vor ein paar Monaten mit der Freundin *g*) von einer anderen Seite kennen gelernt habe. Er macht teilweise einen etwas komischen Eindruck, aber am Sonntag hat der sich einfach so neben mich gestellt und einen Witz nach dem anderen abgeschossen. Und das finde ich wichtig, denn ansonsten hat man (zumindest für mich fühlt es sich so an) so ein "Bremsgefühl" und ich bin dann eher reserviert bzw. ruhiger, wie sonst.
 
Aber heute geht es nicht um diesen Mitarbeiter. Heute geht es um diesen gewissen, jungen Kollegen. Durch die Organisation wusste ich, dass er ebenfalls aushelfen kommen würde. Angesprochen habe ich ihn bewusst nie darauf. Und ich wusste nicht, ob er auch davon ausging, dass ich dabei war oder ob er es einfach nicht als so wichtig empfand.
 
Ich half bei den Vorbereitungen mit. Mann, ich finde diese Einträge immer so peinlich. Wie ein über beide Ohren verliebter Teenie, der einfach jegliche Situation immer wieder abspult. Aber wer meine Vorgeschichte kennt... und es beschäftigt mich doch sehr. Es gibt bei dieser Geschichte positive, wie auch negative Aspekte. Und ich verarbeite sie nun mal so. Pupa weiss von ihm, ansonsten niemand. Nicht einmal meine Therapeutin. Alina kennt ihn nur als einen Mitarbeiter. Aber ich muss mich zügeln, ich nenne den Namen definitiv zu oft.
 
Er kam ein wenig später. Er begrüsste alle, abgesehen von mir und meiner Lehrtochter. Wir standen etwas abgelegen und hatten gerade zu tun. Als ich an ihm vorbeilief, gab ich ihm - wie immer höftlich, wie ich nun mal bin :-) - die Hand und er schien überrascht. Sein Händedruck schien mir ein wenig ungewohnt weich und etwas lang.
 
Ich weiss nicht, ob es so ist oder ich es mir einfach denke oder den Eindruck habe. Aber der gewisse Mitarbeiter wurde sofort vom Mitarbeiter mit der Freundin belagert. Es war schon bei einem Apéro vor einem Monat so und schon dazumals hatte ich das Gefühl, dass der junge Mitarbeiter doch eher lieber bei "uns" gestanden wäre. Es sprach schon eher dafür, denn der gewisse Mitarbeiter stand dann doch plötzlich neben mir.
 
Zuerst mit Abstand. Ich weiss nicht, aber für mich hat es sich nach einer riesen Barriere angefühlt. Es war mir unangenehm, zu wissen, dass neben mir einer steht und ich nur vom Blickwinkel sehen kann, was er als nächstes tut. Es verunsichert mich total und ich möchte nicht, dass es auffällt, dass ich einerseits immer rüberschiele und immer nervöser werde. Es ist wie bei Tieren. Komisch, aber ich kann da nichts machen.
 
Ich musste fast auflachen (es sah wirklich lustig aus :-)), als ich bemerkte, wie er einen ausladenden Schritt nach rechts machte, anhielt, und dann noch einmal die gleiche Bewegung durchführte, bevor er (ich hatte es irgendwie erwartet, dann doch wieder nicht...) mit seiner rechten Schulter bzw. mit seinem rechten Oberarm gegen meine linke Schulter und den linken Oberarm stupste. Als wäre es ein Begrüssungsritual :-D. Er macht es, obwohl Chefin und alle Mitarbeiter dastanden. Ich weiss nicht, ob sie es mitbekommen haben, oder nicht. Es war mir egal. Und ich habe natürlich mitgemacht. Es war eine kurze Berührung, aber ich stockte sofort, als ich bemerkte, wer eigentlich neben mir stand. Nämlich das Mädel, welches mich stark verunsichert. Wo ich mich frage, ob er eher Augen für sie hat und daher immer so zu mir ist. Auf der anderen Seite macht er es öfters (egal, ob jemand bzw. wer anwesend ist) und da gibt es wirklich andere Frauen, die er zum Neidischmachen aussuchen kann. Bestimmt nicht mich Schabracke.
 
Er erzählte zum ersten Mal etwas wirklich Privates und wandte sich nicht wieder sofort ab, wie es mir die letzten Male aufgefallen ist (der letzte Eintrag mit bzw. über ihn). Ich war erstaunt, freute mich aber wirklich darüber. So habe ich erfahren, dass auch er der Älteste der Geschwister ist. Und ich finde halt, das verbindet doch. Man übernimmt automatisch mehr Verantwortung.
 
Auch sonst gibt es Dinge, die einfach echt zu viel an Zufall sind. Nicht überall spielen sehr gute Freunde in einem Orchester mit. Habe ich an diesem Tag auch noch erfahren. Aber dazu später mehr.
 
Der Anlass begann. Zuerst spielte ein Orchester ein paar Lieder. Meine Chefin meinte, dass wir uns ebenfalls dazusetzen könnten. Sie lief voraus, der Rest trottete hinterher. Der Mitarbeiter stellte sich auf die Seite an der Wand, ich gesellte mich zu den Frauen, die einen Platz bezogen hatten. Es dauerte nicht lange und schwups, sass der junge Mitarbeiter links von mir.
 
Die Minuten, die danach kamen, erschienen mir lang. Und doch wollte ich, dass sie so schnell nicht vorbei sein würden. Es waren keine grossen Berührungen oder Gespräche sowie Blicke, aber ich hatte keinen Fluchtimpuls. Klar, gab es bei anderen Männern, die ich gut kannte, auch nicht, aber grundsätzlich fühle ich mich nicht wohl. Und der Mitarbeiter mit der Freundin wäre so ein Fall.
 
Aber in diesem Moment war es einfach okay und es harmonierte für mich. Und ich kenne diesen jungen Mitarbeiter vielleicht gerade mal fünf Monate. Ich weiss nicht, ob es einfach eine Wellenlänge ist. Ob es einfach eine tolle Freundschaft ergeben könnte.  Oder wie sonst alles deuten. Sein Verhalten in Sachen Körperkontakt ist einfach anders, als bei anderen.
 
Ich schinde Zeit, gemerkt :-)? Weil ich nicht weiss, wie die nächsten Zeilen beschreiben, damit es wirklich nicht blöd klingt. Wo anfangen?
 
Ich meine, ich bin etwas fülliger, aber trotzdem berühre ich beim Sitzen grundlegend keine andere Menschen. Meine Lehrtochter habe ich nicht berührt. Ihn dagegen schon. Und ich meine, ich berühre ja nicht einmal meine Schwester, wenn sie neben mir sitzt.
 
Ich habe seinen rechten Oberarm an meinem linken bemerkt. Mich jedoch bewusst nicht in Sachen Sitzposition geändert. Es war ein Gefühl der Sicherheit. Ein paar Mal konnte ich ihn sich leise und heiser räuspern hören. Immer mal wieder kam eine kleine Bemerkung und als sich eine ältere Dame neben dem letzten freien Stuhl neben ihm plumsen liess, beugte er sich mit seinem Oberkörper zu mir rüber, legte seine linke Hand um meinen linken Oberarm und grinste mir zu. Ich grinste auch, innerlich jedoch empfand ich die Geste als sehr vertraut. So etwas macht man nicht bei jedem/r. Ich wurde zunehmend nervöser. Ich wusste nicht, ob es wegen dem Anlass war oder auch ein wenig wegen ihm. Er war erstaunt, da ich ansonsten immer die Ruhe in Person bin und es echt viel braucht, dass ich mich aufrege. Privat fluche ich, klar :-). Aber Büro ist und bleibt Büro *g*.
 
Plötzlich meinte er, dass sein Kolleg auch spielen würde. Ich meinte, was und er wusste es nicht (jöh...). Ich wollte wissen, ob ich ihn sehen könne von meinem Platz aus. Er zeigte ihn mir. Und meinte noch etwas von "seine Freundin spielt auch". Ich verstand zuerst, dass seine Freundin auch spielen würde. Als er jedoch hinzufügte, dass er nicht mehr genau wissen würde, welche es nun sei, musste ich innerlich fast auflachen. Seine Freundin war es also jedenfalls nicht ;). Ach sonst fiel mir niemand auf, die ihn besuchte an diesem Anlass.
 
So kamen wir zum Zufall, dass auch ich eine Freundin habe, die in einem Orchester mitspielt. In der Zwischenzeit hatte ich eine andere Mitarbeiterin ein paar Mal an uns vorbeihuschen sehen. Ich machte mir Sorgen und meinte zum jungen Mitarbeiter, dass ich mal nachschauen würde. Es war die richtige Entscheidung gewesen, eine etwas ältere Dame hatte plötzlich Kreislaufprobleme.
 
Als ich zurück kam, war er auf meinen Platz gerutscht und sass nun neben der Mitarbeiterin, die ich als "Rivalin" sehe. Mei, klingt das... Ich setzte mich also wieder dazu. Und ich weiss, dass ich mir nichts eingebildet habe oder es noch tue. Meine Sitzposition war die folgende (und nein, zuvor hatte er sie auch nie eingenommen...): schwierig, schwierig... ich habe mich normal hingesetzt, wobei ich meine rechte Hand bewusst leicht unter meinem rechten Oberschenkel "eingrub". Mein Oberarm war also gestreckt an meinem Oberkörper, ich berührte ihn jedoch nicht. Ich war auch nicht stark nach rechts dadurch geneigt. Ich weiss nicht mehr, wie nahe die Stühle aneinander gereiht waren, plötzlich jedoch nahm er die gleiche Sitzposition an und ich bemerkte ganz genau seinen linken Oberarm hinter meinem rechten, der eben gerade und angespannt unter meinem Oberschenkel versteckt war. Es war nicht einfach ein "Sich-Bequem-Machen" oder ein "Sich-Leicht-Streifen". Es schien mir wirklich bewusster Körperkontakt, ein "Sich-Herantasten", bis die Berührung besteht. Ich war erstaunt, wie gut es sich anfühlte und wie klein der Fluchtimpuls war. Und doch verstand ich es immer weniger. Er veränderte sie wieder, aber setzte sich dann ein zweites Mal bewusst so hin. Was rechts von ihm mit der anderen Mitarbeiterin lief, kann ich nicht sagen.
 
Joa, danach kam der strenge Teil. Apéro bereithalten, Nachschenken und doch mal wieder Quasseln. Ich wollte ihn eigentlich stinkfrech zu einem Dessert einladen, biss mir jedoch auf die Zunge. Er ist der Mann, er ist an der Reihe. Obwohl ich natürlich unsicher bin wegen dieser Sache mit dem Drink. Aber wir kamen auf ein anderes, gemeinsames Hobby zu sprechen. Bevor wir konkrete Pläne machen konnten, wurden wir weitergescheucht. Aber er würde keine privaten Aktivitäten vorschlagen, wenn er es nicht wollen würde.
 
Sein Kumpel stand dann auch plötzlich am Tresen. Ich blickte ihm genau in die Augen und wusste, dass er nicht mich suchte, sondern den Mitarbeiter. Der erblickte ihn dann auch und begrüsste ihn. Da würde man sehr gerne Mäuschen spielen...
 
Ich muss bei diesem Mitarbeiter enorm aufpassen, dass ich nicht in diesem "Jö-Effekt" versinke. Er hat so süsse Eigenschaften an sich. Nicht so gemeint, er spricht einfach Dinge aus oder an, die meinen Schwesterinstinkt wecken. Einmal war es ihm unangenehm, dass er beim Aufräumen nicht helfen konnte "ist wirklich nicht meine Art!", dann mal wieder stand er mit schneenassen Haaren vor mir und lächelte keck, dann wieder habe ich erfahren, dass es ihm schlecht wird, wenn er hinten sitzen muss und letztens meinte er zu mir, dass er sich genau daran erinnern würde, wie und wo er mich das erste Mal gesehen hätte. Ich weiss nicht, wie er darauf gekommen ist, denn ich habe von meiner ersten Begegnung erzählt und logisch wäre es doch gewesen, er hätte von seiner ersten berichtet und nicht von unserer ersten... Aber naja, ich fand es süss :-).
 
Die beste Aktion war jedoch, als mein Bruder bei mir zu Besuch war, um mein Büro anzugucken. Der Mitarbeiter meinte, ich solle kurz mal bei ihm vorbeischauen. Ich tat es. Und mein Bruder ist seinem Alter näher, als er dem meinen. Der gewisse, junge Mitarbeiter stand im vollen Ernst auf und gab meinem Bruder die Hand. Ich stand perplex daneben und wurde knallrot. Es kam mir so vor, als würde ich meine Familie meinem Zukünftigen vorstellen. Aber ich fand es eine wirklich sehr höfliche Geste. Hätte ich nicht jedem zugetraut. Und es hat wieder einen totalen "Jö-Effekt".
 
Und doch, eigentlich hätte dies ein ganz anderer Eintrag werden sollen. Wie sehr mich dieser junge Mann zum Grübeln bringt, wie ich immer weniger schlau werde, vor allem sein Verhalten in letzter Zeit (ausser ich fokussiere mich einfach zu sehr darauf durch all diese Umstände...) und dann wollte ich doch den Sonntag abwarten. Hach, es ist und bleibt kompliziert...
 
Sorry für allfällige Fehler. Habe die Zeilen nicht nochmals nachgelesen.
 
buona notte...

Montag, 7. Januar 2013

immer wieder montags




(heute mal sehr früh am Morgen, aber Montag ist und bleibt Montag. Vor allem waren die letzten beiden ja Feiertage, daher habe ich es bewusst ausgelassen...)

gesehen:
Phat Girlz
 
gehört:
immer noch "Lila Wolken" rauf und runter...
 
gelesen:
Hape Kerkeling --> ich bin dann mal weg, Régis Jauffret --> streng, Sandra Brown --> süsser Tod
 
getan:
mal wieder über Entzündung im Rücken geärgert, mit Schila frische Luft genossen, Besuch empfangen, UNO gespielt, mit Schwester Autofahren geübt (Bruder hat uns begleitet und wir haben noch Autos angeschaut...), bei Apéro ausgeholfen, TV geschaut, Physio, gelesen, Musik gehört, geträumt, geschwärmt, gezweifelt, geflucht, gewünscht
 
gegessen:
Brot mit Aufschnitt, Bratwurst mit Nudeln und Erbsli & Rüebli, Kuchen, Zopf, Dreikönigs-Kuchen (bin Königin geworden, hähä :-). Habe es heute Morgen alleine gegessen (ein Stück) und den König bewusst mitgenommen, damit sich alle zu Hause Hoffnungen machen ;-D)
 
getrunken:
Wasser, Cola, Orangenjus, Rimus, Milchkaffee
 
gefreut:
über sehr schöne Berührungen
 
geärgert:
Haare...
 
gewünscht:
Hör nicht auf damit... mehr, mehr, mehr... (alles ganz jugendfrei, ehrlich ;-D!)
 
gekauft:
Oberteil bei Vögele (von 50 auf 10 reduziert... warum nicht gleich so? Teilweise echt ärgerlich *kopfschüttel*...)
 
geklickt:
Blogs, hübsche Männer, youtube
 
gestaunt:
gibt es diese Seelenverwandschaft wirklich und erlebe ich sie gerade? Geht es, dass man sich bei jemanden so wohl fühlt, obwohl man sich überhaupt nicht kennt? Und toll, es wird auch mal was Privates erzählt! Sehr erstaunlich, aber wunderschön!

Samstag, 5. Januar 2013

ich bin dann mal weg

Per Zufall sind meine Mitarbeiterin und ich auf Komiker und das Bücherschreiben gestossen. Sie hat mir daraufhin dieses von Hape Kerkeling ausgeliehen. Ich finde ihn nicht den besten Komiker der Welt, aber ich habe doch auch schon wegen bzw. Dank ihm lachen können.
 
Zum Klappentext:
 
Hape Kerkeling, Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer, lieft zu Fuss zum Grab des heiligen Jakob - über 600 Kilometer bis nach Santiago de Compostela - und erlebte die reinigende Kraft der Pilgerreise. Ein aussergewöhnliches Buch voller Witz, Weisheit und Wärme, ein ehrlicher Bericht über die Suche nach Gott und sich selbst.
 
Meine Meinung:
 
Zugegeben: es ist ja nicht gerade der Bereich, den ich regelmässig und gerne lese. Ich bin und bleibe fasziniert von Dramen, Thrillern und Krimis. Etliche warten darauf, gelesen zu werden.
 
Aber Hape hat das echt gut und hautnah beschrieben. Man fühlte teilweise wirklich mit, wobei ich es selbst als so empfand, dass ich erst gegen Ende so richtig von ihm gefesselt worden bin. Da hat er echt noch einmal alles gegeben und am Schluss hat man sogar selbst das Gefühl, diesen Weg mit ihm gegangen zu sein.
 
Es war mal gut für zwischendurch. Ein wenig Luft von der gleichen Thematik, vielleicht fesselt mich der nächste Krimi mal wieder ein wenig mehr. Und Spass bzw. Komik war es auch reichlich vorhanden. Er beherrscht es wirklich, Menschen komisch und teilweise auch einfach ulkig darzustellen.
 
Aber da finde ich Tommy Jaud doch um einiges witziger :-).

streng

Ein Mängelexemplar von Exlibris, obwohl ich mich mit Büchern zurück halten wollte. Es war aber der Buchrücken, der mich irgendwie angesprochen hat. Ausserdem hat das Buch sehr wenige Seiten, knapp 180. Es ist von Régis Jauffret.

Zum Klappentext:

Ich lernte ihn an einem Frühlingsabend kennen. Ich wurde seine Geliebte. Den Latexoverall, den er zum Zeitpunkt seines Todes trug, hatte ich ihm geschenkt. ich war seine Sex-Sekretärin. Er brachte mir den Umgang mit Waffen bei. Er schenkte mir einen Revolver. Ich knöpfte ihm eine Million Dollar ab. Er holte sie sich zurück. Ich schoss ihm eine Kugeln zwischen die Augen. Er fiel mit dem Stuhl, an den ihn ihn gefesselt hatte. Er atmete noch. Ich habe ihn erledigt. Dann ging ich duschen.

Im März 2005 wurde der französische Bankier Edouard Stern bei sadomasochistischen Sex-Spielen in seiner Luxuswohnung in Genf erschossen. Als man ihn fand, steckte er noch in einem Latexanzug. Seine Geliebte Cécile Brossard wurde im Juni 2009 wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Dem Prozess, der fast noch mehr Aufsehen erregte als die Tat selbst, wohnte Régis Jauffret bei und berichtete darüber in der französischen Wochenzeitung "Le Nouvel Observateur". Die Affäre beschäftigte den Autor darüber hinaus so nachhaltig, dass er beschloss, all seine anderen Projekte hintenanzustellen und sich stattdessen dem inneren Kosmos der Frau zu widmen, die über Jahre Sterns "Sex-Sekretärin" war. Herausgekommen ist ein brillanter Roman, der ebenso lakonisch wie fesselnd von den Höhen und Tiefen einer schmerzhaften Beziehung erzählt.

Meine Meinung:

Schwierig zu sagen. Es gab Passagen, die haben mich gefesselt. Dann fand ich es wieder einfach nur komisch und schlecht geschrieben. Teilweise war ich in diesem Bann und dachte mir, die Wendung kommt noch und wurde doch enttäuscht.

Ich habe das Gefühl, dass sich ein Mann nie in eine Frau hinenversetzen kann. Und es wäre bestimmt ein ganz anderes Buch geworden, wenn es die Mörderin selbst geschrieben hätte.

Ein Buch, dass ich nicht behalten werde. Pupa möchte es lesen. Soll sie es danach haben. Mein erstes Buch, welches ich nicht in das Regal zurück stelle.

Es war mir einfach zu.... falsch.

Freitag, 4. Januar 2013

freitags-füller



1. Ich schaffe in diesem Jahr mir nicht absichtlich selbst zu schaden.
 
2. Meine Abende verbringe ich gerne mit gemütlichem Fernsehen.
 
3. Sie haben sich zuerst im Büro gewundert, warum ich meine geschenkte Schokolade mit allen Mitarbeitern teile. Danach (hoffentlich :-)) gefreut.
 
4. In Sprachen war ich nie ungenügend.
 
5. Was ist bunt und rennt durch den Wald? Ein Fluchtsalat :-)! Sorry, ist mir bei diesem Satz echt nichts Besseres in den Sinn gekommen...
 
6. Mein Tageshoroskop ist kaum noch zu toppen. Folgendes: „Es ist besser, zarte Gefühle noch für sich zu behalten. Sie werden spüren, wann die Zeit für ein Geständnis reif ist.“ Hahaha *sarkastischlach*...
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gemütlichen TV-Abend mit allem, was ich aufgenommen habe, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich mich auf meinen Job konzentrieren. Steht ein Apéro an.
 

Dienstag, 1. Januar 2013

hilfe, wo ist mein auto?!

Gestern ist mir wirklich das Beste passiert. Es gab Höhen und auch ein wenig an Rückfälle. Aber alles schön der Reihe nach. Wie immer :-).
 
Mei......... meine Pläne sind mal wieder riesig...
 
Gestern war viel los. Am Tag bin ich unterwegs gewesen, um eine Bluse in einer gewissen Grösse zu suchen. Sie geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und ich wollte mir nur noch die gönnen. Naja, es wurden ein wenig zu viele Sneakers zu viel daraus (echt grauenhaft, aber mir haben so viele Stücke gefallen...) und da hat es bei mir Klick gemacht. Es kann so einfach nicht weiter gehen. Ich habe so viele schöne Sachen, nun muss ich mich einfach mal getrauen, die auch auszuführen. Sei es Kleidung, Schmuck wie auch Schuhe!
 
Mein letzter Ausrutscher. Die Bluse suche ich noch diese Woche. Danach ist auch die halt einfach Passée und es sollte nicht sein. Aber es ist wie bei der perfekten Jeans. Das können nur Frauen verstehen, die auf der Suche sind oder sie zum Glück schon gefunden haben.
 
Am Nachmittag war ich mit Alina zu Fuss unterwegs. Der Spaziergang hat sehr gut getan. Am frühen Abend habe ich dann Laura zum Flughafen begleitet. Ihre Familie ist mir doch sehr ans Herz gewachsen und ich konnte die Tränen der Mutter kaum mitansehen. Ihr jüngerer (und doch ältere Bruder der beiden ;-)) musste auch ein paar wegwischen. Ich finde es schön, die Jungs waren noch so klein, als ich sie kennen gelernt habe. Vor allem der ältere von beiden hat sich stark verändert. Er ist eher ein ruhiger, spricht jedoch in letzter Zeit viel mehr mit :-). Der jüngere ist ein richtiger Charmeur und war ja mit meiner Lernenden im Sprachaufenthalt (Zufälle gibts :-)).
 
Ihre Familie hat sich schnell von ihr verabschiedet, ich ging noch zum Check-In und verbrachte die Zeit mit Laura bis sie den Zoll durchlief. Es war für mich eine Selbstverständlichkeit und ich bin froh, verstehen wir uns so gut. Es war nicht immer leicht mit mir und bestimmt auch nicht umgekehrt und doch könnte man mir sagen, Laura hat mir ein wenig die Augen geöffnet.
 
Alle anderen schienen mir gleichgültig, als ich mich immer weniger meldete. Laura meinte klipp und klar, dass ich es entweder sagen solle, wenn es mal wieder länger dauert oder mir selbst in den Hintern kneiffen, denn dies sei nicht der richtige Weg und dann würde der Kontakt halt immer mehr bröckeln.
 
Ich bin unheimlich gerne unterwegs mit ihr. Sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen und sie hatte es bestimmt nicht immer leicht in ihrem Leben. Sie sprüht vor Lebensfreude und ich denke, wir ergänzen uns ganz gut. Sie ist vielleicht machnmal etwas überkorrekt und ich zu gelassen bzw. ist mir eher etwas egal ("mir chunnts nid druf a...").
 
Ich werde sie die nächsten viereinhalb Monate vermissen. Sie ist mir doch sehr ans Herz gewachsen und ich finde einfach, eine Krise zeigt halt doch die wahren Freunde. Bei ihr muss ich nicht immer über mich und meine Diagnose sprechen. Bei ihr geht es auch um andere Sachen. Bei ihr kann ich auch einfach mal loslassen. Dafür weiss Pupa immer, was ich meine, ohne gross erzählen zu müssen.
 
Naja, ich verabschiedete mich dann mal von Laura und war erstaunt, dass mir doch fast auch Pipi in die Augen getreten wäre. Konnte mich aber gut zurück halten :-). Danach ging ich zum Parkhaus.
 
Und da begann mein persönliches Trauma...
 
Es ist mir noch NIE passiert und ich bin da wirklich nicht typisch Frau was das ganze Thema Auto und Frauen betrifft. Aber.......
 
........ ich fand mein Auto nicht mehr!
 
Baby Blue!
 
AAAAAAAAAHHHHH!
 
Dabei hatte ich mir doch extra die Parknummer aufgeschrieben. Aber es wollte einfach nicht klappen. Als ich dann mal den richtigen Stock gefunden hatte, stand ich vor einem wildfremden Auto. Mein Herz setzte aus, ich drehte schier durch. Ich fuhr hoch, runter, war kurz dran das ganze Parkhaus abzuklappern.
 
Bis ich an die Info gelangte. Ich bemühte mich um Fassung. Da meinte die doofe Kuh: "Sie stehen auch im falschen Parkhaus."
 
Mein Gott, nicht jeder ist sich an Flughäfen gewohnt!
 
Toll und danke, Sachen gepackt, Fahrstuhl rein, durch Parkhaus gerannt (mache ich in letzter Zeit echt gerne, obwohl ich das wegen Rücken und Knochen nicht dürfte ;-)) und Baby Blue endlich, endlich, endlich gefunden!
 
Meine Suche dauerte nach Bezahlung 35 Minuten. Die schlimmsten meines Lebens :-). Naja, im Nachhinein kann ich lachen. Bei der Schranke erschien natürlich die Meldung betreffend Zahlung. Ich hatte keine Kreditkarte und drückte den Infoknopf.
 
Auch da schien es, als würden sie es für einen Witz halten, dass ich wirklich nicht wüsste, was ich nun zu tun hätte. Hallo, ich habe noch nie vor einer verschlossenen Schranke gestanden?! Also legte ich den Rückwärtsgang ein, ging zum Lift und erschrack ab den vielen Knöpfen. Ich wollte mich nicht schon wieder verirren! So schnappte ich mir Baby Blue, stellte sie vor den vielen Fahrstühlen (ja, ich kenne die Mehrzahl von Lift nicht, Schande über mich ;-)) und stellte die Warnblinker ein. Dann stellte ich mich in den Lift und der fuhr einfach so drauf los.
 
Irgendwann war ich dann auch mal zu Hause und spielte mit Familie und zwei Bekannten UNO bis Mitternacht. Wir stiessen an und ich düste dann um halb eins weiter zu Pupa. Die war ganz alleine zu Hause und das wollte ich nicht. Ich nahm Rimus und ein kleines Geschenk mit. Es war schön, zu sehen, wie ich sie damit glücklich machen konnte.
 
So hart mein Leben mich teilweise scheint, ich habe eine Seelenverwandte gefunden. Es klingt hart, aber manchmal tut es mir gut, zu sehen, wie sie leben muss. Denn dies möchte ich für mich nicht. Auf der anderen Seite tut es gut, als Unterstützung und Kraft zu gelten, denn ich mache viel für sie und erhalte auch die Wertschätzung dafür. Wir geben uns sehr viel und verstehen und einfach ohne grosse Worte. Mit ihr kann ich Themen besprechen, die andere nie in den Mund nehmen.
 
Sie ist einfach ein sehr wichtiger Teil geworden. Auch, wenn sie vieles vergisst oder es Tage gibt, an denen es nur um sie und ihre schwere Zeit geht.
 
Es wurde etwas später heute Morgen. Aber hei, es hat sich gelohnt.
 
Nur habe ich eine SMS gekriegt... uaaaah, so etwas regt mich halt einfach auf. Ich bin da halt so und hei, lange ist mir das unter die Nase gerieben worden, aber jeder sieht das anders. Und ich halt auf meine Weise. Es geht um eine Bekannte, die ich seit ein paar Jahren kenne, jedoch nur einmal im Jahr - nämlich Silvester - höre. Dieses Jahr hat sie ihre Glückwünsche wie folgt unterschrieben: "Gruss Hildegard und Gerd" (heissen natürlich nicht so :-)).
 
Mir entfuhr sofort ein "wuäääääch....". Ich finde das schlimm, wenn Paare keine Individuen mehr sind. Vor allem, wenn ich nie etwas von diesem Typen gehört habe, weil wir uns ja nur einmal im Jahr hören. Ich war schier dran, ein SMS mit zwei Unterschriften zurück zu schreiben, aber habe es dann sein lassen. Welchen Mann hätte ich auch wählen sollen :-).
 
Da bin ich einfach eigen. So etwas muss in meinen Augen nicht sein. Man muss nicht nur alles gemeinsam machen. Ich finde das schlimm. Natürlich gab es auch ein Tief gestern, als ich eine Frau mit Figur meiner Schwester sah mit wunderschönem Mann an ihrer Seite (und meine Sis ist das Doppelte von mir). Solche Momente sind hart, weil auch ich dann wieder vermehrt an mir zweifle. Es geht dann weiter mit Selbsthass und grossem Rückzug. Ich finde dann alles an mir falsch und ja, man fragt sich halt schon, was man denn nicht richtig macht und woran es liegt.
 
Aber ein Vorsatz fürs neue Jahr. Einfach keine unnötigen Gedanken an Liebe, Männer und das ganze Zeug vergeuden. Es gibt echt Wichtigeres und Besseres. Einfach Britt und den ganzen Stress gucken (naja, Gefahr vom Gedanken "Die Schabracken haben ja auch einen, warum ich nicht?!" ist gross) und sich darüber freuen.
 
Aber das ist eine Diskussion, die bei mir nichts bringt. Es ist eine Überzeugung. Ich weiss, dass ich alleine bleiben werde. Wie auch die Tatsache, dass ich nicht alt werde. Es ist einfach eine Sache, die man weiss. Die da ist. Es hat nichts mit meiner Diagnose zu tun.
 
Fertig für heute mit diesen Gedanken.
 
Jetzt kommt das Wichtige :-).
 
Ich möchte Baby Blue so richtig aufmotzen. Ich bin ja sowieso eine etwas eigene Frau da (schön sauberes Auto etc.). Ich habe jetzt schon verdammt coole Radzierkappen in dunkelgrau drauf und möchte zu diesem Royalblau unbedingt so richtig leuchtende in Pink. Kein Barbierosa, nein, so richtig kräftiges Pink. Sieht bestimmt cool aus!
 
Und verdunkelte Scheiben. Das kann mir Zio machen, er ist ja eigentlich gelernter Mech in Italien, hier seit Jahren Maurer. Aber mit den Scheiben möchte ich es mir nochmals überlegen. Jenachdem, wie gut man die danach wieder entfernen kann. Denn irgendwie gefallen sie mir jetzt schon so, wie sie sind.
 
Oder Felgen alla Italiana........... *g*! Ist das überhaupt erlaubt?!