Freitag, 11. Juni 2010

happy birthday, muddi ♥!

Am Mittwoch hatte Muddi ihren

50. Geburtstag!!!

Dementsprechend war viel angesagt. Bereits seit Samstag waren wir immer wieder unterwegs, kauften jegliche Lebensmittel & Getränke ein.

Es war ein gelungener Tag. Am Nachmittag kamen Arbeitskolleginnen von ihr vorbei. Die Kaffeemaschine lief auf Hochtouren und es gab viele verschiedene Desserts.

Am Abend kamen weitere 20 Gäste. Aber da hielt ich es nicht mehr aus. Ich kann mit riesen Menschenmassen nicht immer gleich viel anfangen. Es war mir einfach zu viel und ich zog mich eher zurück.

Hoffentlich ergeht es mir da am Sonntag besser. Aber da ist der grösste Teil der Familie dabei, da klappt es bestimmt um einiges besser.

Meine Schwester hat meiner Mutter eine WC-Rolle mit Sudokurätseln geschenkt ; )! Ich und mein Bruder organisierten das Frühstück und einen Blumenstrauss.

Für den Sonntag haben wir ebenfalls etwas geplant, dies bleibt jedoch noch geheim, sonst könnte da jemand etwas erfahren ; D!

Habt ihr es bereits erblickt? Es gibt neue Designs für unseren Blogspot. Ich wäre um einiges glücklicher gewesen, hätte es dieses Angebot früher gegeben. Nun habe ich mich schon auf diese Farben eingestellt und kann mir irgendwie etwas anderes schwer vorstellen. Vielleicht einmal, wenn ich wieder mal Lust habe, an meinem Header etc. zu "arbeiten". Aber ich lasse ihn mal so ; D!

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen. Mein Baby Jane ist WM-tauglich gepimpt worden (Fotos folgen), ich bin für Italien, Spanien und Portugal und kann mit den Deutschen und Franzosen nichts anfangen : p!

Ach ja, freue mich, wenn der Sonntag vorbei ist. Es graut mir jetzt schon davor.

Ein schönes Weekend wünsche ich euch!

Dienstag, 8. Juni 2010

knapp 30 tage... = neuer rekord!

Bald ist es amtlich:

seit dem 12. Mai 2010 habe ich keinen Einkaufsladen mehr betreten. Naja, Lebensmittel musste ich irgendwie einkaufen *g*, aber ich habe bei Kleidungs- und Schuhgeschäften einen weiten Bogen rum gemacht.

Und: es gab seit dem 12. Mai (da war ich mit der schwester und der Mutter in Deutschland) keine Dränge. Keine Gedanken. Keine Verlockungen. Keine Sehnsüchte.

Absoluter Rekord seit Januar 2009!

Vielleicht hilft es auch, weil überhaupt keine tollen Artikel im Umgang sind und mir jeder erzählt, dass er von der aktuellen Saison enttäuscht ist. Viele Artikel sind vom letzten Jahr. Und da ich letztes Jahr so richtig in der Kaufsucht dringsteckte, habe ich das meiste eh schon.

Aber trotzdem beruhigend, zu wissen, dass es auch mal ohne ständigen Gedanken rund ums Shoppen geht. Ich geniesse diesen Zustand viel bewusster.

Ich will durchhalten. Mindestens bis Ende Juli. Da ist erneut Deutschland angesagt. Entweder mit Pupa oder meiner Schwester. Es hängt von Pupa ab, ob sie dann genug Geld hat.

Mon Amour möchte eventuell gehen. Wäre eine tolle Übung für mich: aussuchen helfen und beraten, selbst nichts kaufen. Auch dies muss gelernt werden. Muss jedoch noch gucken, wie ich mich zu diesem Zeitpunkt fühle. Nein sagen ist erlaubt. Und es dient zu meinem eigenen Schutz.

Klar, ich gucke trotzdem in den Online-Shops bei H&M und Clockhouse Grosse Grössen vorbei (Vertrieb nur in Deutschland, zum Glück nicht in der Schweiz! Kann jedoch gerne expandieren, sobald ich wieder gekräftigt in Sachen Kaufverhalten bin ; )), hat ein paar neue, schöne Teile gegeben. Aber in der virtuellen Welt sieht es immer anders aus als in der Realität. Soviel habe ich bei meinem übermässigen Onlineshopping in den letzten Jahren gelernt. Dort bin ich auch seit Oktober 2009 "trocken".

Tolle Erfolgserlebnisse, die ich brauche!

Montag, 7. Juni 2010

kurzes lebenszeichen

Ich melde mich mal ganz kurz.

Schon erschütternd, wie eine solche Meldung vom Bekanntenkreis aufgenommen wird. Bitte nicht übelnehmen, ich mache keinem Blogleser einen Vorwurf, wir sind uns ja schlussendlich "fremd".

Mir geht es eher um den engeren Bekannten- und Freundeskreis. Ich meine, es war nicht eine Meldung alla "gehe bei diesem herrlichen Wetter mal schwimmen". Obwohl, da hätte ich wenigstens Rückmeldungen erhalten.

Klar, ich kann es verstehen, ist es schwierig, wenn man mit einer gewissen Sache nichts am Hut hat. Nicht weiss, wie reagieren. Sich hilflos fühlt. Aber wenigstens mal nachfragen? Okay, ich habe es nicht jedem Menschen erzählt, aber die, die es erfahren haben, haben mehrheitlich gar nicht darauf reagiert. Es ist einfach, dies zu sagen, wenn man nicht auf der anderen Seite der Geschichte steht, ist mir bewusst. Aber wenn mir jemand sagt, es gehe ihm nicht gut, biete ich ihm meine Hilfe an. Versuche, zu helfen. Und meistens reicht schon ein "kann ich etwas für dich tun? Falls du jemandem zum Reden brauchst, ich bin für dich da!".

Schon dies hilft enorm und keiner braucht Angst davor zu haben, vor den Kopf gestossen zu werden. Der gegenüber kann immer noch anders reagieren.

Hätte mich jemand gefragt, hätte ich natürlich versucht, diesen Menschen nicht allzu sehr zu belasten. Ich hätte nicht gereizt reagiert. Klar, schlussendlich hätte ich die Hilfe teilweise ausgeschlagen, aaaaaber, es ist ein gewaltiger Unterschied im Gefühl, ob man Rückmeldungen erhalten hat oder nicht. Ich habe mich so nur noch einsamer und ohnmächtiger gefühlt.

Aber ich lasse es sein, so ist es nun mal passiert.

Es waren keine leichten Tage. Aber ich habe sie irgendwie überstanden. Schon krass, zurückgehalten haben mich eigentlich "nur" die Geburtstage meiner Mutter und von Mon Amour. Ansonsten kaum etwas.

In Punkto RAV werde ich kämpfen. E basta. Nicht mit mir.

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen. Am Freitag war ich mal wieder auswärts mit meinem Dreamteam. Hatte mal wieder Lust auf Unternehmungen. Wir gingen ins Kino, schauten uns SATC2 an. Ehrlich gesagt gefiel mir der erste Teil viel besser. Der Film war okay, aber auch nicht mehr. Es ging mehr um Geld, Luxus und Schuhe. Es deprimiert einen, wenn man sieht, wie diese vier Frauen im Film Leben und wie du selbst jeden Franken schon fast zwei Mal umdrehen musst.

Zudem liefen die immer perfekt gestylt herum. Wer zieht zu Hause schon Highheels mit 15 Zentimetern an?! Die Handlung fand ich auch eher spärlich, vor allem wurde die Sache mit Aidan im Trailer mehr aufgebauscht, als es im Film schlussendlich war.

Nur Samantha fand ich geil. Genial. Ansonsten finde ich die vier verschiedenen Charaktere und Lebenswege immer noch das Erfolgsgeheimnis der Serie. Ich würde schon gerne einmal tauschen. Jede Frau stellt sich doch vor, so zu Leben. Ich würde sofort tauschen. Aber von der Arbeit her eher mit Carrie...

So, muss nun Wäsche erledigen. Danach geht es Einkaufen. Meine Mutter feiert am Mittwoch ihren 50. Geburtstag. Und am Sonntag sind knapp 25 Leute eingeladen. Es wird grilliert und Salat serviert (weil kein Partyservice am Sonntag liefert). Na, das wird mir auch eine heiden Arbeit, habe überhaupt keine Lust darauf : (.

Die Suizidgedanken sind weg, aber die Lustlosigkeit / Leere bleibt momentan.

Dienstag, 1. Juni 2010

den glauben...

... habe ich heute definitiv verloren.

Es sah die letzten Tage gut aus, aber mein Blatt hat sich mal wieder gewendet. Es geht um dieses beschissene RAV, mehr möchte ich jedoch nicht sagen. Sonst droht mir dann noch was *hahaha*. Bitte beachtet den Sarkasmus im "hahaha".

Ich erhalte in den nächsten Monaten 500 bis 700 Franken weniger an Lohn. Jetzt schon lebe ich unter dem Existenzminimum, nun wird es halt noch weniger. Ich muss ja schlussendlich nicht mehr lange leben, pah!

Mir ist bewusst, ich kann aufgrund meiner Einzel- und Gruppentherapien nicht mehr Geld verlangen, als dass ich beziehe. Ich kann halt nur höchstens 70 % arbeiten. Aber schert sich irgend ein Mensch um meine Existenzängste? Meine Versagensängste? Dass ich in 12 Monaten Sozialhilfe beziehen muss? Seit Januar 2009 als arbeitslos gelte und jeder Tag mehr es mir noch schwieriger macht, einen guten Job zu finden?

Nö.

Diese Arbeitssituation ist mit vielen Gefühlen verbunden. Scham, Schuld, Verachtung. Ich schäme mich meinen Mitmenschen gegenüber, es nicht weiter geschafft zu haben. Fühle mich schuldig, den Eltern vielleicht bald auf den Taschen zu liegen. Verachte mich selbst, dass ich es nicht weiter geschafft habe.

Was soll ich also tun? Noch mehr Lebensmut zusammenkratzen, der dann mit einem Schlag wieder in etliche Richtungen verschüttet wird und es jedes Mal schwieriger wird, diesen wieder aufzusammeln? Die Gruppentherapie sausen lassen?

Ich habe es soooo SATT! Immer wieder rappple ich mich auf und doch schmeisst mich immer wieder etwas zu Boden. Am liebsten würde ich jedes Mal liegen bleiben und dieses Mal ist es echt fast so weit.

Es REICHT! Immer ich, immer ich, immer ich! Aufstehen, kämpfen, hinfallen. Aufstehen, Zähne zusammenbeissen, das Beste geben, hinfallen, aufstehen, kämpfen und so weiter kreuz und quer. Wieso immer, immer, immer ICH?!

Wieso haben andere Menschen Glück? Weshalb lässt es mich immer wieder im Stich? Zeigt sich nur ab und zu, wenn überhaupt?!

Ich bin echt am Anschlag. Kann mich nicht einmal von letzter Woche erholen und tataaaaa, schon steht das nächste Unheil vor der Tür.

Ja, ich habe wieder starke Sehnsucht nach dem Tod. Ich hatte nach langer Zeit wieder konkrete Suizidvorstellungen, was letzte Woche nicht war. Wollte mich sinnlos besaufen, obwohl ich seit mehr als einem Jahr kein Schlückchen mehr getrunken habe, eigentlich kann ich meine alkoholhaltigen Drinks an einer Hand abzählen. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, einen Aussichtspunkt zu besuchen, um meine Planungen weiterführen und bald zu Ende bringen zu können.

Ich pack das einfach nicht mehr. Habe es einfach satt.

Ich spiele mit dem Gedanken, einen Berg runter zu düsen. Aber da wäre Baby Jane, so absurd es klingt. Spiele mit dem Gedanken, für ein letztes Mal ans Meer zu fahren und dort meine Ruhe(stätte) zu finden. Mich zu besaufen, um die Schmerzen des Suizids nicht allzusehr wahrnehmen zu müssen.

Und doch teile ich diese Gedanken niemandem mit. Fühle mich noch schuldig von letzter Woche, als ich all meine Termine absagen musste (Freunde, Familie, Bekannte). Möchte niemanden belasten.

Meine Augen schmerzen sogar schon von den vielen Tränen. Immer wieder kommen Schuld- und Verachtungsgefühle hoch.

Ich bin es leid. Einfach nur leid.

Sogar ein Stellengesuch in der Zeitung würde mich 400 Franken kosten. Geld, dass ich nun nicht mehr haben werde.

Ich werde aus der katholischen Kirchengemeinde austreten. Sofern ich diesen Zeitpunkt noch erlebe. Wie kann man da noch an einen Gott glauben. Schon länger spiele ich mit diesem Gedanken. Und in diesem Tiefpunkt habe ich meine Entscheidung getroffen. So gut, wie mein Leben jetzt verläuft (haha), werde ich niemals an Trauung oder Taufen in der Zukunft denken müssen.

Wie kann man bei so einer Lebensgeschichte an Gott glauben?!

Montag, 31. Mai 2010

dieses, jenes.... & dieses eben

Hallihallöchen, ich melde mich nach einer langen Zeit mal wieder. Naja, für andere ist es schon fast Standart, aber ich melde mich doch eher mehrmals die Woche bzw. sogar mehrmals am Tag : ).

Mir geht es in der Zwischenzeit etwas besser. Ich bin nicht wieder voller Lebensmut, aber doch motivierter, als auch schon. Ich habe durch dieses "kleine" Tief mal etwas mehr über mich gelernt. Und das ich mich doch mehr am verändern bin, als ich bis jetzt immer geglaubt habe.

Zur Erklärung (ich versuche, diese kurz zu halten : )): bis jetzt kannte ich diese Tiefs immer als tiefes, dunkles, schwarzes Loch. Ich fiel, fiel und fiel. Es gab niergends einen Halt. Um wieder aus diesem tiefen Nichts zu finden, musste ich all meine Kräfte sammeln. Mir ist bewusst, in meinem Leben wird es noch viele Löcher geben; einzelne werden tiefer, andere weniger tief ausfallen. Nur hatte ich bis jetzt immer das Gefühl, nur tiefe Löcher auf meinem Lebensweg getroffen zu haben.

Genau, richtig gelesen, Betonung liegt auf "bis jetzt". Die letzten Tage waren sehr wichtig in meiner Weiterentwicklung. Es war auch ein Tief, klar. Aber mein Inneres ist doch stärker, als ich bis jetzt immer geglaubt hatte. Ich wollte im Selbstmitleid zerfliessen. Aber "etwas" liess es nicht zu. Ich wollte mich verbal erniedrigen, aber "etwas" liess es nicht zu. Ich wollte wütend auf mich sein, aber "etwas" liess es nicht zu. Mein Gefühlsschema ist immer gleich --> es endet bei Wut, Ärger und Verrachtung mir gegenüber. Daraus folgt selbstverletzendes Verhalten. Ich bin es satt, immer kämpfen zu müssen, stark zu sein und mich immer wieder fragen zu müssen "warum muss ich mich mit diesem Borderline auseinandersetzen?!". Teilweise sehe ich es schon als Mission, meistens jedoch als Fluch.

Klar, ich habe mich enorm verändert, seit ich endlich in Therapie gegangen bin. Dies bestätigen mir viele Mitmenschen. Trotzdem bin ich immer noch ganz am Anfang, trotz bald 18 Monaten Arbeit. Ja, ich weiss, ich stelle enorm hohe Ansprüche an mich selbst, die ich nicht einmal anderen stelle (ein grosses, schwieriges Thema in der Einzeltherapie unter vielen anderen, ist euch sicher schon aufgefallen). Es kommt mir einfach unfair vor, dass ich so hart an mir arbeite, mir doch total nutzlos und einfach wertlos neben all meinen Bekannten vorkomme. Und verdammt nochmal, ja, ich zweifle an meinem Können, meiner Intelligenz, meinem Dasein. Immer wieder. Teilweise härter, teilweise ist es harmloser. Meine Mitmenschen bekommen davon nichts mit, weil ich keine Belastung für sie darstellen möchte. Manchmal kann ich es ausblenden und mich fallen lassen, teilweise merkt man es mir nicht an und teilweise wird man einfach nicht schlau aus mir. Aber ich lerne immer besser, meine Bedürfnisse zu äussern.

Ich bin total vom Thema abgeschweift : ). Klar, ein "Aussenstehender" kann meine Gedankensprünge etc. nicht nachvollziehen. Es fällt mir doch leichter, mit einem Gleichgesinnten darüber zu sprechen. Ich muss noch lernen, mich den lieben Freunden zu öffnen. Es ist da doch noch eine zu grosse Angst vor Verletzungen (bei beiden Seiten), Missverständnissen oder sonstigen Punkten. Es ist nun mal so: bei einem "Outing" jeglicher Art ist der Mensch verletzbar.

Aber nun zurück zum eigentlichen Grund meines Eintrages. Ich habe dieses Tief überwunden. Und darauf bin ich stolz. Ich bin nicht im Selbstmitleid zerflossen, wie bis vor kurzer Zeit. Ich war stark, trotz kurzzeitigen Suizidgedanken. Ich habe mich nicht in dieses tiefe Loch fallen lassen, ich habe früh genug einen Ast gesucht, egal, wie klein, schwach oder zerbrechlich er mir erschien. Ich glaube, mein Selbstwert war es, der mich nicht tiefer fallen lassen hat. Ich wollte mich nachts, wenn ich im Bett lag und weinte, nicht im Selbstmitleid zerfliessen lassen, welches nur wieder zu Wut und Verrachtung mir gegenüber geführt hätte. Ich weinte mich in den Schlaf, ja. Ich dachte an meine Vergangenheit, ja. An meine Gegenwart, meine Zukunft, ja, ja, ja. Aber, und dies ist ein wichtiges ABER: ich liess mich nicht davon leiten. Ich stoppte innerlich und schlief ein. Ein wichtiger Skill. Etwas in mir, dass doch noch kämpft, auch, wenn ich es nicht mehr wahrhaben kann / will.

Eine Bremse, wie, wenn ich aus Frust einkaufen gehen möchte. Obwohl ich den ganzen Tag zu Hause bin und etliche Möglichkeiten hätte, so richtig shoppen zu gehen, tue ich es doch nicht. Weil da "etwas" ist, das mich davon abhält.

Und darauf bin ich stolz.

Nun zu meinen anderen Geschichten : ). Ich war am Donnerstag beim Optiker, weil ich mit den jetztigen Linsen nicht zufrieden war. Immer wieder reagierten meine Augen gereizt und die Linsen erschienen mir "neblig". Die Untersuchung ergab, dass die Optikerin auf meinem linken Auge Punkte sah, die sie bisher nie gesehen hatte. Naja, sie war schon ein klein wenig komisch: "Frau Zambrottagirlie, so etwas habe ich noch nie gesehen. Ich melde sie besser beim Augenarzt an. Aber machen sie sich keine Sorgen, wird schon nichts Schlimmes sein." Na danke, genau diese Worte schafften es, mich noch nervöser zu machen : ).

Am Freitagmorgen früh (ächz), musste ich nochmals dahin. Einzelne Punkte waren wieder verblasst. Sie wollte mich doch nochmals sehen, also ging ich am Samstag erneut. Dort waren von den anfangs 6 Punkten nur noch 2 übrig. Zum Augenarzt muss ich morgen trotzdem.

Sie hat mir bis zum 10. Juni Linsenverbot erteilt, mühü. Nun laufe ich mit meiner Brille herum. Und ich HASSE es, mich damit in der Öffentlichhkeit zu zeigen. Nun ja, trotzdem treffe ich mich morgen mit Roberto (freu) und am Wochendende ist SATC 2 mit meinem Dreamteam angesagt. Trotzdem würde ich jetzt schon am Liebsten in Grund und Boden versinken : ((((((.

Nun ja, meine Pläne morgen: 8.45 Uhr aufstehen, Inserate im Internet durchforsten, Bewerbungen aufsetzen, zur Post fahren, Bewerbungen abschicken, Rechnungen einzahlen (über 2/3 meins Lohnes, wie überstehe ich diesen Monat *schluck*?!), zum Lasern düsen, Chinesisch essen gehen, Augenarzt, nach Hause, vorbereiten, Roberto treffen, schlafen.

Und am Dienstag wird das Bett neu bezogen sowie das Zimmer gründlich geputzt. Und dann sollte ich mal mit meiner Schwester meinen Kleiderschrank durchprobieren, so richtig gründlich. Etwas Gutes hat es schon, hat sie im Detailhandel die Lehre absolviert ; D!

Ja, ihr merkt, es geht mir vieeeeel besser. Aber ganz "back to life", bin ich noch nicht. Jajaja, schon gut, meine hohen Ansprüche an mir selbst, habe es gerade selbt gemerkt ; D!

Freue mich auf den 10. Juni, dann gibt es endlich Tageslinsen. Da ich momentan nicht arbeite, benötige ich Linsen nur für die Ausgänge und die Einzel- sowie Gruppentherapie. Von dem her werde ich weniger Geld ausgeben, yes!

So, muss nun wirklich aufhören. Akku vom Laptop ist fast leer.

Dienstag, 25. Mai 2010

ich fühle mich...

... mies, wertlos, unnütz, depressiv.

Es ist irgendwie seit Freitag gar nicht mehr gut. Ich habe totale Existenzängste und Panik davor, nie einen Job zu finden und Sozialhilfe beziehen zu müssen. Nun bin ich gemäss Lebenslauf schon seit genau 18 Monaten auf Stellensuche. Die TK abgezogen, seit mehr als 12 Monaten. Erbärmlich.

Es sind immer die gleichen Gedanken da. Sobald ich schlafen möchte, sobald ich 5 Minuten für mich selbst habe...

Ich denke an die Arbeitssituation, warum ich keinen Job habe (ein grosses Danke an dieser Stelle mal an mein Krankheitsbild!)und dann beginne ich mich selbst zu hassen und verrachten.

Ja, am liebsten würde ich die Schere holen gehen. Aber ich weiss, was ich damit aufs Spiel setze --> die Gruppentherapie.

Ich habe erneute Suizidgedanken. Nicht allzu drängende, aber sie sind nun mal da und schon dies ist eine riesen Belastung. Solche Gedanken können einen total runterziehen und lähmen. Man ist zu nichts mehr fähig. Ich wünsche solche Gedanken nicht mal meinem ärgsten Feind. Aber auch eine Entscheidung für den Suizid hätte einen Bruch mit der Einzel- und Gruppentherapie als Folge. Aber umso mehr ich Fortschritte mache, umso gleichgültiger ist dieser Punkt für mich.

Es sieht nicht gut aus.

Warum ich? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Ich habe einfach keine Lust mehr, mich immer aufzuopfern, zu kämpfen, mich mit diesem Scheissborderline abzugeben... BÄH, WÄH!

Alle im Bekanntenkreis haben ihr Leben. Haben Arbeit. Gespart. Ein tolles Leben. Und ich? Komme mir vor wie ein kleines, jämmerliches Mädchen, welches noch gar nichts auf die Reihe gebracht hat.

Ou Mann, ich hasse mich dafür, für die ich bin.

Samstag, 22. Mai 2010

gemütlicher abend mit dreamteam *freu*

Dieses Wochenende habe ich nach langer Zeit mal wieder den Freitag- und Samstagabend verplant. Schön gemütlich, nichts grosses mit einem Club- / Diskobesuch oder den ganzen Abend in einer Bar verbringen. So schön gediegen mit essen, quatschen, lachen, das Leben geniessen.

Gestern traf ich mich mit meinem Dreamteam. Wir gingen lecker italienisch essen. Wir hatten echt viel zu besprechen und lachen : )!

Danach gingen wir noch in die Wohnung von meinem Sonnenschein, dort zeigte sie mir die Bilder von ihrer Amerikareise mit ihrem Freund. Sind echt tolle Bilder!

Spät verabschiedeten wir uns. Nun bin ich zum "Sturmfrei" von Chiquita eingeladen worden nächsten Freitag, juhu ; D!

Lustig wurde es erst, als Chiquita und ich von der Wohnung zu meinem Auto laufen mussten. Es war stockdunkel und niergends ein Schalter zu finden. Wir hatten so ein richtig mulmiges Gefühl : (((. Kaum beim Auto angekommen, schloss ich sofort beide Türen auf, wir setzten und schnell hin, Türen zugeknallt und abgeschlossen ; DDD!

Nee, war schon unheimlich in dieser Situation.... danach haben wir uns jedoch vor Lachen gekringelt *prust*!

Heute Abend treffe ich mich mit Laura. Wir gehen zuerst zum Mexikaner und danach ins Pathé "Dear John" gucken. Dreamteam hat mir den empfohlen, er sei so richtig schön romantisch, aber auch traurig. Ansonsten wäre noch "Plan B" mit Jennifer Lopez zur Auswahl gestanden, aber da habe ich bis jetzt nur schlechte Kritik gelesen.

Freue mich darauf : )!